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Ausbildungsleistung

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Foto: handwerksbilder.de

Das Handwerk ist und bleibt Deutschlands Ausbilder Nr. 1. Die konstant hohe Ausbildungsleistung belegen die folgenden Fakten:

Ein Drittel aller Jugendlichen lernt im Handwerk. In Niederbayern-Oberpfalz sind es rund 36 Prozent. Zum Vergleich: Nur jeder sechste Arbeitnehmer in Deutschland ist im Handwerk beschäftigt. Die Beschäftigtenzahlen gingen in den letzten Jahren in den gewerblich-technischen Berufen etwas zurück. Der aktuelle Trend zeigt, wieder nach oben. Das Handwerk bildet über dem eigenen Bedarf hinaus aus.

Die Ausbildungsquote, also der Anteil der Lehrlinge an der Gesamtzahl der Handwerksbeschäftigten, beträgt in Deutschland rund 9 Prozent, in Bayern rund 10 Prozent und in Niederbayern-Oberpfalz sogar cirka 11 Prozent. Sie liegt damit wesentlich höher als in anderen Wirtschaftsbranchen.

Jeder dritte Handwerksbetrieb bildet aus. Diese hohe Quote ist wesentlich der Ausbildungsberechtigung zu verdanken, die mit dem Meisterbrief erworben wird.

Neue und neu geordnete Handwerksberufe wie Mechatroniker oder Systemelektroniker beweisen, dass das Handwerk auch im 21. Jahrhundert Zukunft hat.

Ringen um die besten Köpfe 

Die technologische Weiterentwicklung führt auch im Handwerk zu höheren Anforderungen in der beruflichen Bildung. Einfachere Tätigkeiten gehen zurück, die Zahl der hoch technisierten Berufe nimmt zu, Kundenorientierung wird immer wichtiger und neben den fachlichen gewinnen auch die sozialen Kompetenzen an Bedeutung. Deshalb sind im Handwerk engagierte, kreative, präzise arbeitende Jugendliche mit guter schulischer Vorbildung gefragt.

Dennoch haben auch leistungsschwächere Schulabgänger die Chance, im Handwerk ihren Weg zu machen. Damit nimmt das Handwerk auch eine Funktion des sozialen Ausgleichs wahr.

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